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Sonntag, 15. Juli 2018

Montag, 28. Mai 2018 18:29 Alter: 48 Tage

Besuch des Kinderheims "Stern der Hoffnung" in Rumänien

Etwa 30 Kinder und Jugendliche leben im Kinderheim "Stern der Hoffnung" in Alba Iulia

Beim Besuch der regionalen Rotkreuzgliederung besichtigten die Münchner Rotkreuzler*innen unter anderem den Fuhrpark der rumänischen Kollegen

Kurz vor der Heimreise blieb noch Zeit für etwas Sightseeing: Die Altstadt von Sibiu (Hermannstadt)

Von Donnerstag bis Samstag besuchte eine Delegation des Münchner Roten Kreuzes das Kinderheim "Stern der Hoffnung" im rumänischen Alba Iulia. Das Münchner Rote Kreuz hat das Kinderheim seit vielen Jahren regelmäßig mit Geld- und Sachspenden unterstützt. Der Arbeitskreis Hilfe für Menschen in Not hat hierbei Herausragendes geleistet.

 

Ziel des Besuchs war die Abstimmung der künftigen Unterstützung mit der Leiterin des Kinderheims. Der Trägerverein hat immer wieder Schwierigkeiten, ausreichend Spenden für den laufenden Betrieb des Heims zu sammeln. Unser Ziel ist daher eine möglichst nachhaltige Lösung, die im Idealfall dazu beiträgt, vor Ort Erträge für den dauerhaften Betrieb zu generieren. Eine Option ist dabei die Vermietung eines leer stehenden Gebäudes. Voraussetzung wäre allerdings eine fachgerechte Sanierung, die wiederum erhebliche Mittel erfordert.

 

"Bei unserem Besuch konnten wir einen guten Eindruck von der Arbeit und dem Engagement im Kinderheim gewinnen", sagt Sabine Wagmüller, stellvertretende Vorsitzende des Münchner Roten Kreuzes. "Zugleich wurde deutlich, wie weit der Weg für eine nachhaltige Lösung ist. Wir werden unsere Eindrücke von der Reise intensiv nachbesprechen und dann entscheiden, welche Hilfe wir mit welchen Partnern konkret anbieten können."

 

Zusätzlich nutzten die Münchner Rotkreuzler*innen die Zeit für einen Besuch beim regionalen Roten Kreuz. "Auch dieses Gespräch war sehr spannend", sagt Sabine Wagmüller. "Hier ergeben sich möglicherweise Ideen zum Austausch und zur Zusammenarbeit, etwa im Krankentransport. Und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch in München."